Mit Homöopathie zur erfolgreichen Raucherentwöhnung

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Mit Homöopathie zur erfolgreichen Raucherentwöhnung

Rauchstopp

Rauchen ist nicht nur ungesund und teuer, sondern führt auch zu einer extrem schnellen Hautalterung. Obwohl das Wissen über die negativen Folgen des Nikotinkonsums weit verbreitet ist und der Körper Tabak nicht zum Überleben braucht, empfinden viele Raucher das Zigarettenrauchen als Grundbedürfnis. Wir klären darüber auf, warum das so ist und wie eine erfolgreiche Raucherentwöhnung mit Homöopathie gelingen kann.

Warum fällt Rauchern der Tabakstopp so schwer?

Der Grund, warum es so schwierig ist mit dem Rauchen aufzuhören, ist das Nikotin – der eigentliche Suchtstoff in der Zigarette. Wird zu Tabak gegriffen, erreicht das Nikotin innerhalb weniger Sekunden das Gehirn. Dort werden Botenstoffe freigesetzt, die für die Effekte verantwortlich sind, welche Raucher so schätzen. Diese Hormone werden auch bei vielen anderen Gelegenheiten erzeugt, doch Raucher verbinden die dadurch hervorgerufenen angenehmen Gefühle mit dem Nikotinkonsum. Da die Wirkung von Nikotin rasch nachlässt, rutscht die Stimmung relativ schnell wieder in den Keller und die Lust auf die nächste Zigarette steigt.

Neben der körperlichen Tabakabhängigkeit macht auch die psychologische Abhängigkeit, also die Gewohnheit, eine erfolgreiche Raucherentwöhnung kompliziert.

Nichtraucher werden

Die Folgen des Rauchens

Nikotin ist jedoch nicht nur ein Suchtmittel, sondern auch ein stark wirksames Gift. Die beim Rauchen aufgenommenen Mengen reichen zwar in der Regel nicht für eine lebensbedrohliche Vergiftung aus, sind aber grundsätzlich schädlich.

Die giftigen Stoffe im Zigarettenrauch schädigen beim Einatmen auf dem Weg durch den Körper so gut wie jedes Organ. Neben Zahnschäden und einer beschleunigten Hautalterung, setzen sich Raucher auch dem großen Risiko aus, abhängig und krank zu werden. Zu den möglichen langfristigen Folgen des Rauchens zählen unter anderem Krebserkrankungen, chronische Bronchitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da sich schwere gesundheitliche Folgen häufig nur langsam entwickeln, wiegen sich Raucher oft viel zu lange in Sicherheit.

Gute Gründe für ein rauchfreies Leben

Der Rauchstopp ist für viele Menschen alles andere als leicht. Vor allem die ersten Tage nach dem Aufhören sind schwer. Doch im Körper läuft schon bald die Reparatur-Maschine an. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette pendeln sich Puls und Blutdruck auf einem normalen Niveau ein und die Durchblutung verbessert sich. Innerhalb des ersten Tages steigt zudem auch die Sauerstoffversorgung der Organe und das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden geht bereits etwas zurück. In den nächsten Wochen normalisiert sich nicht nur der Geschmacks- und der Geruchssinn, es kommt auch zu Verbesserungen des Kreislaufs und der Lungenfunktion.

Bereits nach 1 Jahr ohne Zigaretten sinkt das Risiko einer koronaren Herzkrankheit auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers. 5 Jahre nach der erfolgreichen Raucherentwöhnung ist auch die Gefahr an Mund-, Rachen- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken nur mehr halb so groß. Nach 2-5 Jahren kann das Schlaganfallrisiko auf das eines Nichtrauchers fallen. Nach 10 rauchfreien Jahren ist auch das Lungenkrebsrisiko deutlich geringer. Die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu sterben ist dann nur noch etwa halb so hoch wie das einer Person, die noch raucht.

Es ist also nie zu spät, um mit dem Rauchen aufzuhören!

Mit dem Rauchen aufhören

Wie die Raucherentwöhnung gelingen kann

Je nachdem, wie stark die Tabakabhängigkeit ausgeprägt ist und wie hoch die Motivation zum Aufhören vorhanden ist, gibt es verschiedene Ansätze wie Raucherentwöhnung erfolgreich sein kann.

Es ist empfehlenswert sich näher über die Raucherentwöhnung zu informieren, um gut auf den Rauchstopp vorbereitet zu sein. Dann muss ein Datum für den ersten Tag als Nichtraucher gefunden werden – je früher, desto besser! Die ersten Tage nach der letzten Zigarette sind wegen der Entzugserscheinungen die unangenehmsten. Doch Symptome wie erhöhte Reizbarkeit und das unbändige Verlangen zu rauchen, legen sich bereits nach kurzer Zeit.

Auch eine Verhaltenstherapie kann zu einem erfolgreichen Leben als Nichtraucher beitragen. Betroffene erarbeiten mit Therapeuten in Einzel- oder Gruppensitzungen, was bei ihnen das Verlangen nach einer Zigarette auslöst und wie Risikosituationen bewältigt und Rückfälle vermieden werden können.

Um eine Entwöhnung zu unterstützen, können in einigen Fällen auch Medikamente oder Nikotinersatzpräparate zur Anwendung kommen. Diese können helfen mit eventuell auftretenden Entzugssymptomen besser umzugehen. Ein Ersatz für eine aktive Veränderung des Rauchverhaltens stellen Medikamente zur Raucherentwöhnung und eine Nikotinersatztherapie jedoch nicht dar.

Hier können Anlaufstellen für die Raucherentwöhnung gefunden werden.

Homöopathie zur Raucherentwöhnung

Nichtraucher werden mit Unterstützung durch Homöopathie

Auch in der Homöopathie haben sich Arzneimittel etabliert, die bei der Tabakentwöhnung unterstützend wirken können. Welches das individuell richtige Präparat ist, wird anhand der Arzneimittelbeschreibung ausgewählt. Zur Unterstützung einer erfolgreichen Raucherentwöhnung werden häufig folgende Arzneien verwendet:

  • Nux vomica: Bei Verlangen nach Zigaretten, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Übelkeit und Verstopfung.

Leitsymptome: Extrem reizbar, leicht zornig, sehr leicht beleidigt, sehr ehrgeizig, häufig erfolgloser Stuhldrang

  • Staphisagria (Staph.): Bei unterdrückter Wut, leichter Kränkbarkeit und Schlafstörungen.

Leitsymptome: Verlangen viel zu rauchen, der Betroffene will immer rauchen; Schlaflosigkeit nachts & sehr schläfrig tagsüber; Unterdrückung von Gefühlen: Kränkung, Demütigungen, Kummer, Ärger; sagt schwer „Nein“ und lässt Zorn schwer zu

  • Tabacum: Bei Schwindel, Blässe, starker Übelkeit und kaltem Schweiß.

Leitsymptome: Frische Luft wird als wohltuend empfunden

  • Ignatia: Bei wechselnden seelischen und körperlichen Beschwerden, starken Stimmungsschwankungen und Nervosität.

Leitsymptome: Auffallende, schnell wechselnde Gemütszustände; Der Betroffene will ständig seine inneren Konflikte lösen + denkt lange darüber nach; Seufzt häufig; Folge von enttäuschter Liebe, akutem Kummer; Hat das starke Gefühl, einen Fehler gemacht zu haben

  • Caladium seguinum: Bei Übelkeit und entzugsbedingten Gliederschmerzen.

Leitsymptome: Starkes Verlangen nach Nikotin & trinkt viel Kaffee

  • Rhus toxicodendron: Bei Ruhelosigkeit und starkem Bewegungsdrang.

Leitsymptome: Nächtliche Ruhelosigkeit & häufiges Wälzen im Bett & Bedürfnis nachts öfter aufzustehen; Bewegungsdrang bei Schmerzen, da dies zu Besserung führt; Starkes Verlangen nach kalter Milch

Um dem nach Unterstützung suchenden Menschen bestmöglich helfen zu können, sollte immer die Gesamtheit von Körper, Geist und Seele betrachtet werden. Deshalb machen sich Homöopathen ein möglichst genaues Bild von ihren Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie können über die Arztsuche der ÖGHM oder die Ärzteliste der ÄKH gefunden werden.